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Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet
ist, bezweckt:
- Medienvielfalt und Freiheit der Meinungsäußerung in
der Steiermark zu fördern.
- Zugang von Minderheiten zu Medien zu fördern.
- Widerstand gegen die Diskriminierung einzelner
Menschen oder Gruppen nach Geschlecht, Rasse, Religion,
Lebenseinstellungen usw. zu leisten.
- eine Radiostation zu errichten und betreiben.
- Forschungen und der Erwachsenenbildung dienenden
wissenschaftlichen und künstlerischen Lehraufgaben, sowie damit
verbundenen wissenschaftlichen Publikationen im Bereich der
elektronischen Medien durchzuführen.
- Jugendliche im Umgang mit elektronischen Medien zu
fördern (u.a. durch technische und gestalterische Wissensvermittlung
rund um das Medium Radio).
- den Diskurs in der antirassistischen und
antifaschistischen Auseinandersetzung voranzutreiben.
- Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus,
nationalsozialistische Propaganda, mit Schwerpunkt in der Arbeit mit
Jugendlichen zu forcieren.
Radio als Medium erreicht viele Menschen und ist u.a. meinungsbildend. Daraus
ergibt sich Macht. Dieser Macht müssen sich die Sendungsgestaltenden bewußt
sein. Radio Helsinki lehnt jeden Mißbrauch dieser Macht ab. Es liegt im
Verantwortungsbereich der ProgrammgestalterInnen, mit dieser Macht sorgsam
umzugehen. Radio Helsinki setzt den respektvollen Umgang mit der Achtung der
Menschenwürde voraus.
So unterschiedlich das Programm in den Inhalten ist, so sollten doch
Kreativität, Originalität, Aktives Handeln etc den gemeinsamen Nenner
bilden. Besonderes Augenmerk gilt ethnischen Minderheiten und solchen Personen
und Gruppen, die wegen ihrer gesellschaftlichen Marginalisierung oder
sexistischen und rassistischen Diskriminierung in den Medien kaum oder nicht
zu Wort kommen.
Radio Helsinki lehnt jede Art von Diskriminierung strikt ab. Rassismus und die
Verbreitung fremdenfeindlichen Gedankengutes, sowie Sexismus und Faschismus,
sowohl in der Sprache als auch in der Musik, haben bei Radio Helsinki keinen
Platz.
Folgende Personen und Gruppierungen sind von der Möglichkeit zur
Sendungsgestaltung ausgeschlossen: alle politischen Parteien und
Interessenvertretungen, religiöse Gemeinschaften, Personen in öffentlichen
Funktionen.
Radio Helsinki vertraut darauf, daß alle beteiligten Personen die
Verantwortung am Projekt Freies Radio in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen
übernehmen. Dies bezieht sich insbesondere auf Einhaltung der
Programmrichtlinien, die Hausordnung und Vermittlung der Ideen Freien Radios
nach außen.
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